W wie Wechselduschen
Kneipp entdeckte vor über hundert Jahren die unglaublichen
Heilwirkungen des Wassers auf den Menschen, in all seinen
Formen. Bekannt sind vor allem noch das Wasserlaufen und die
Wechselduschen, die Pfarrer Kneipp schon im 19. Jahrhundert
empfahl. Wechselduschen können den Kreislauf anregen,
die Durchblutung anregen und somit die Haut straffen. Wechselduschen
tragen ihren Namen, da man erst mit sehr warmem, fast heißem
Wasser den Körper abduscht und dann so abrupt wie möglich
die Temperatur des Wassers so weit wie möglich senkt.
Und das wiederholt. Dabei wird die Haut schnell rötlich,
ein Zeichen der Durchblutung und ist schon direkt danach straffer
als zuvor. Wichtig ist es allerdings, stets mit kaltem Wasser
die Wechseldusche zu beenden. Denn heißes Wasser lässt
die Poren sich öffnen, bei kaltem schließen sie
sich schnell wieder. So kann das Hautbild verbessert werden.
Der Kreislauf kann auch nur durch ein kaltes Ende der Wechseldusche
auf seinem so erhöhten Niveau bleiben.