D wie Doping

Leider wird es auch für Freizeit- und Hobbysportler und Bodybuilder immer einfacher, an Substanzen zu gelangen, die im Sprachgebrauch übergreifend als Doping- Mittel genannt werden. Doping ist längst nicht mehr nur Sache des Profisports. Auch in Fitnesscentern und Sportclubs kursieren die illegal erworbenen Aufputscher, Beta- Blocker, Hormone und Steroide. Zu den bekanntesten Mitteln zählen wohl die Anabolika, die anabolen androgenen Steroide. Diese sind eigentlich verschreibungspflichtige Medikamente, werden aber oft zum Muskelaufbau und zur Leistungssteigerung missbraucht. Durch die fehlende ärztliche Betreuung werden Anabolika oft zur Gefahr für die Gesundheit, sei es durch falsche Injektionen oder durch die Belastung, den diese unglaublich Kraft- steigernden Medikamente auf Herz, Kreislauf und Hormone ausüben. Erhöhte Aggressivität und Selbstüberschätzungen gehen mit den gelieferten Kraftschüben einher. Aber auch Drogen wie Amphetamine, die aufputschend wirken, Hunger und Schlaf unterdrücken und die Notreserven des Körpers aktivieren, werden im Zuge von Trainingsprozessen, Besessenheit vom eigenen Aussehen und psychischer Abhängigkeit, die sich als Sucht nach diesem Gefühl der Leistungsfähigkeit einstellen kann, missbraucht. In Schießsport- Arten sind oft beruhigende Beta- Blocker im Umlauf, die die Konzentration steigern und Nervosität mindern können. Man kann seinen Körper sehr wohl auch auf gesunde Weise unterstützen, so werden immer mehr Nährstoffe und Nahrungsmittel als "gesundes Doping" erkannt.