A wie Aufwärmen
Das Aufwärmen wird leider immer wieder gerne unterbewertet.
Dabei ist es aber die Grundlage eines guten Trainings. Es
ist nicht nur nötig, um den Muskelaufbau zu optimieren,
ein Training ohne Aufwärmen zu beginnen, kann schlimme
Folgen haben und die Gesundheit, wie die Muskeln können
darunter leiden. Ein gutes Aufwärmtraining macht die
Muskulatur und die Sehnen elastisch, regt den Kreislauf an
und schafft die Ausgangsbasis für verbesserte sportliche,
neuromuskuläre und auch geistige Leistungen. Aufwärmen
ist neben einer körperlichen, auch eine mentale Voraussetzung
für gute Trainingsergebnisse. Im wahrsten Sinne des Wortes
wird der "Sportsgeist" geweckt. Sich auf große
Leistungen vorzubereiten, schafft eine Stimmungslage im Gehirn,
die alle Kräfte mobilisiert. Wird dann trainiert und
die Leistung erbracht, kann sich dieses Verhaltensmuster im
Gehirn einprägen. So werden auch alltägliche Hürden
und berufliche Herausforderung mit eben diesem Bewusstsein
(oder eben unterbewussten Kräften) gemeistert. Auch wird
durch Aufwärmen die Sauerstoffzufuhr erhöht. Und
zwar nicht gering! Um bis zu 300 % werden Muskeln, Organe,
Gehirn über das Blut vermehrt mit Sauerstoff versorgt.
Ebenso sieht es mit der Versorgung durch Nährstoffe aus.
Weiters spielen sich pro Grad Celsius, auf das der Körper
erwärmt wird, um 13 % verbesserte Stoffwechselvorgänge
ab. So wird vorhandenes Körperfett oder Zucker aus der
Nahrung zur Lieferung der Energie an die Muskeln verwendet.
Passiert das Aufwärmen nicht, greift der Körper
oft auf die Muskelmasse zurück, um Leistung zu erbringen.
Fazit daraus wäre also ein Muskelabbau durch Training.
Gegen Schwitzen sollte man während der Aufwärmphase nichts haben.